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Holzbau

Dieses Thema im Forum "Andere Hobbies" wurde erstellt von Chrissi, 19. April 2016.

  1. Es geht hier um unsere Hobbys. Da möchte ich euch sehr gerne ein paar Arbeiten von mir zeigen. Vor 1 1/2 Jahr hatte ich die Gelegenheit mich das allererste Mal an Holz auszutoben. So entwarf ich auf dem Papier eine eigene Form für eine Heuraufe für meine Kaninchen. Das Sägen mit der Dekupiersäge war nicht so einfach. Ich übte fleißig mit Resthölzern und so etlichen gebrochenen Sägeblättern.
    Endlich konnte ich an meine Raufe. Schritt für Schritt bekam das Holz die Form, die ich haben wollte. Dann gings ans Schleifen, Kanten brechen. Die Löcher für die Stäbe ausmessen und am Standbohrer bohren. Vorher natürlich die Stäbe vorbereiten, die Endkanten anschrägen. Dann das ganze verleimen, zusammenstecken und mit Schraubzwingen gut fixieren. Am nächsten Tag konnte ich das gute Stück schön mit Olivenöl einpinseln. Fertig war das gute Stück. Das war mein sogenanntes "Meisterstück", das bekamen
    meine kleinen "Monster" aber nicht. Da stehen 2 Pflanzen drin, lach. Ich baute diese Raufe nach und die bekamen sie dann,

    _ASC6313-1.jpg und die andere Form, die ich anschließend noch baute. _ASC6407-1.jpg

    es geht weiter ...​
     
    EckyH, Lumenhunter und Eisbaer gefällt das.
  2. zum ThruNite-Shop
    Servus Chrissi,

    die ist aber seeehr schick geworden! :)

    Viele Grüße
    Marc
     
  3. Herzlichen Dank Marc. das freut mich, daß sie Dir gefällt. Warte mal ab, es kommt noch besser.
     
  4. KTL-Store.com
    So, nun kommt der zweite Streich. Als ich damit anfing, hatten wir nur 2 Zwerge, Finny (w) und Goofy(m). Die beiden hatten wir im Wohnzimmer im Gehege (1/2 Zimmer). Da plante ich während ich mit der Raufe im Gange war, ein 3-stöckiges Kaninchenhaus.
    Das setzte ich gleich danach in einer Selbsthilfe - Holzwerkstatt um. Die dortige Tischlerin brachte mir alles bei. Was für mich ganz wichtig war, daß der Körper nicht geschraubt wird. Nur eben die Scharniere und das Kaninchendraht (mit U-scheiben unterlegt, angeschraubt. Die Türgriffe und die dazugehörigen Riegel bastelte ich mir aus Resten und wurde auch nur angeleimt. Für den Körper benutzte ich Lamellos. Die Fugen dafür eben mit der Lamellomaschine. Wieder geleimt, fixiert bis zum nächsten Tag. Draht auf die Türen und das ganze dann noch gestrichen. Dieses Haus ist nicht mehr ohne Gewalt kleinzukriegen.
    Ich hätte hier einen ganzen Roman schreiben können, der ganze Werdegang des Hauses ist aber einfach zu lang.
    Allerdings werde ich in die Linke Tür noch eine Öffnung basteln. Und einen vernünftigen Abstieg, ist ein wenig hoch. Bei vieren ist es einfach besser, wenn noch ein Fluchtweg vorhanden ist.

    _ASC2030.jpg

    es geht immer noch weiter ...​
     
  5. Dieses Badezimmer - Schränkchen baute ich für eine Freundin. Die Maße hat sie mir vorgegeben. Die Griffe bastelte ich wieder mal aus Resten. Da wollte ich keine gekauften Griffe dran haben. Auch hier verwendete ich wieder Lamellos als Verbindungen. Bis auf die Scharniere natürlich.

    _ASC7442_bearbeitet-1.jpg _ASC7445.jpg _ASC7446.jpg
     
    fritz15, Eisbaer und EckyH gefällt das.
  6. Beim Holzwerken bin ich mittlerweile auch angekommen.

    Da möchte ich den günstigen und minimalistischen Ansatz fahren: nur Handwerkzeuge und so wenige wie möglich. Dabei zeigt sich auch, wo man richtig investieren sollte und wo man mit Billigwerkzeug erstaunlich weit kommt.
    Dazu eine wichtige Anmerkung: Billigwerkzeug kann man kaufen, wenn man weiß, was man damit tut:
    • sich dort eine Werkzeugbaustelle zuzulegen
    • Werkzeug zu kaufen, was relativ schnell verschleißt
    • sehr wahrscheinlich merklich bis deutlich unpräzisere Mess- und Prüfmittel
    • die sehr wahrscheinlich schlechten Herstellungsbedingungen unterstützt
    • den Händlern signalisieren: "Ihr werdet Euer Billigwerkzeug los, könnt also noch mehr davon anbieten"
    Ich verstehe aber auch, dass es Leute gibt, die den Euro recht häufig umdrehen müssen und für die der Gebrauchtkauf die noch schlechtere Alternative wäre, weil man sich damit noch mehr Werzeugbaustellen ins Haus holt.

    Als erstes hatte ich ein paar alte Kartons:

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    Die habe ich "verschachtelt" und hatte damit eine zwar niedrige, aber erstaunlich stabile erste Arbeitsfläche.

    Das erste Projekt ist ein Sägebock. Dazu habe ich vier Bretter, zwei Latten, zwei Sechskantschrauben M10x70, Sicherungsmuttern, sechs Karosseriescheiben und Leim im Baumarkt gekauft.
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    Als Werkzeug und Hilfsmittel habe ich die beiden Lattenstückchen, eine selbstgebaute Anreißnadel, ein Anreißmesser, ein billiger Stechbeitel aus einem 10€-Set, ein Fuchsschwanz aus dem Baumarkt, Schraubenschlüssel, Zimmermannsbleistift, Gliedermaßstab, 5m Schnur, ein rechter Winkel, eine Schmiege und eine Bohrwinde.
    Die Säge war im Neuzustand für meine Zwecke praktisch unbrauchbar: Grate an vielen Zähnen und irgendwie geschränkt. Da muss man zusätzlich einen Schraubstock (mit Amboss), eine Sägefeile, einen Hammer und eine Schränkzange haben, um die Säge gut benutzbar zu machen.
    Der Stechbeitel war auch nicht gut - aber was erwartet man von einem 2,50€-Gerät? Den habe ich nach dieser Anleitung geschärft:

    Weiter. Auf 90cm Höhe sollen die Gelenke des Sägebocks sein, also sollten an diesen Stellen keine Äste sein. Ansonsten würde dort sehr wahrscheinlich der Bohrer verlaufen.
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    Dann habe ich die Bretter hochkant gestellt und eindeutig markiert:
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    Weil ich sie gemeinsam bearbeiten will, sollten sie auch verbunden sein. Das funktioniert mit der Schnur erstaunlich gut...
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    ...bis man einen rechten Winkel anreißen will:
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    Merke: die Schnur weit genug von den Anreißstellen entfernt wickeln.

    Nachdem ich das gelernt hatte, war das Anreißen ein Klacks:
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    Danach eine sogenannte "knife wall":
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    "knife wall"? Was, warum und wie sieht man am Anfang dieses Videos:


    Anreißen ist das eine, Absägen das andere. Ein wenig muss ich wohl noch üben:
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    Am anderen Ende sah das schon besser aus:
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    Nächster Fehler - aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht - die Gelenkbohrung anreißen:
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    Die Bohrung scheint orthogonal zum Brett zu sein:
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    Sie ist es auch ziemlich genau, wie man auf der Gegenseite sieht:
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    Inzwischen zeigt meine Kartonkonstruktion erste Schwächen und gibt nach, wie man an der Ausbeulung sieht:
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    Aber das ist ja auch nichts für die Ewigkeit.

    Nächster Fehler: den Faserverlauf nicht berücksichtigt und die kurzen Enden beim Sägen unten gehabt. Dann bricht das ziemlich schnell aus:
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    Dann müssen die Schwalbenschwänze angerissen werden. Ich habe mich für eine Steigung von 1:7 entschieden:
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    Inzwischen ist der Werkzeugpark erweitert worden:
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    Es gibt nun eine Rückensäge aus dem Werkzeugfachhandel (geht so), eine Flachfeile und ein selbstgebautes Streichmaß nach dieser Idee:


    Dazu noch ein alter Fuchsschwanz mit Längsschnittzahnung, aber zu weitem Schlitz im Sperrholzgriff - das Sägeblatt schwingt fürchterlich.
    Damit ich die Schwalbenschwänze an den Enden sinnvoll mit dem Stechbeitel bearbeiten kann, habe ich einen Anschlag auf die Bretter gebunden:
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    Der erste Rahmen ist zusammengesteckt - und komischerweise passt das sogar halbwegs:
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    Weiterer, extrem nützlicher Zuwachs in Werkzeugpark: Schraubzwingen. Da kann ich die getemperten von Bessey nur empfehlen, die kleinen Billigteile sind deutlich schlechter (aber viel besser als gar nichts und etwas besser als das Schnurpatent).
    Wichtig: Man(n) hat nie genug Schraubzwingen!

    Der Leim bei der Arbeit:
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    Und nochmal Leimarbeit bei den Diagonalstreben:
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    Inzwischen hatte ich meinen ersten Fehler bemerkt: das Gelenk muss außermittig sein, weil die Quer- und Diagonalstreben "versenkt" sind. Ansonsten kann man das Ding nicht komplett zusammenklappen. Weil es an dem Abend schon sehr spät war, habe ich natürlich das Gelenkloch genau in der Gegenrichtung gesetzt.:rolleyes:
    Deshalb sind jetzt drei Löcher drin: das erste falsche, das späte falsche und das richtige. ;)

    Damit der Sägebock eine definierte Geometrie hat, habe ich noch Abstandshalter gebaut:
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    Dann noch die Auflagen angeschrägt...
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    ...und das Münsteraner Fuchschwanzmassaker kann beginnen:
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    Auf dem Bild sieht man auch, weshalb ich die Quer- und Diagonalstreben versenkt habe: so kann ich den Sägebock - wenn auch nur eingeschränkt - für Längsschnitte nutzen.

    Die beiden Fuchsschwänze sind neu und deutlichst besser als die bisherigen.
    Es sind die beiden Lynxe: http://www.feinewerkzeuge.de/fuchs.html

    Das nächste Projekt ist ein selbstgebautes Richtlineal nach diesem Verfahren: http://www.woodsmith.com/files/issues/183/creating-a-straightedge.pdf

    Für mich war es sehr lehrreich, für Euch hoffentlich zumindest etwas unterhaltsam.

    E.

    PS: Paul Sellers polarisiert. Der Mann hat allerdings ein paar Jahrzehnte Erfahrung mit Holzarbeiten und sich vermutlich auch ein paar Dinge angeeignet, über die andere nur den Kopf schütteln. Deshalb muss man seine Videos cum grano salis nehmen. Das Schärfvideo ist ein solcher Fall: wenn man am Anfang nur Geld für ein paar billige Stechbeitel und etwas Sandpapier hat, ist es eher unwahrscheinlich, dass man sich dann noch eine Hilfsvorrichtung ab ca. 16€ kauft, um sehr reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Das manuelle Abziehen funktioniert für den Anfang. Das sehe ich an meinen Beiteln aus dem 10€-Set.
     
    #6 EckyH, 8. Juli 2016
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juli 2016
  7. Sehr beeindruckende Präsentation! :)

    Holzbau ist nicht so meins, von einigen einfachen, aber dennoch schmucken Regalen mal abgesehen. Die nächsten Aufgaben sind ein neues Regal für meine Schallplatten (Eisbaer-Standard-Bauweise aus Buche massiv) und ein begehbarer Schrank. Wenn's wieder Winter wird.

    Das mit dem Werkzeug kann ich bestätigen.

    Viele Grüße
    Marc
     
  8. Den minimalistischen Ansatz finde ich interessant.
    Wie aufwendig kann man da werkeln? Deine neuen Fuchsschwänze scheinen auf jeden Fall zu den besseren zu gehören. Da gibt es ja unterschiedliche für Längs und Querschnitt. Kannst Du da genaueres zu sagen?

    Gruß Peter
     
  9. Da geht schon einiges. Denk mal an die Zeit vor 150 Jahren, als Akkuschrauber, Dicktenhobel, Bandsäge, Trommel- und Bandschleifer, Oberfräse und Tischkreissäge laute Zukunftsmusik waren.

    Für moderne Verbundwerkstoffe, angefangen von Sperrholz über Spanplatte und MDF braucht man hohe Schnittgeschwindigkeiten, die man nur mit Maschinen hinbekommt. Mit einem normalen Hobel auf eine OSB-Platte loszugehen ist nicht so sinnvoll, oder? ;)
    Für die Verbundwerkstoffe kann man bis hin zu Sägeabfällen so ziemlich alles Holz verwenden. Und das Zeug arbeitet nicht so stark wie Massivholz.

    Mit Handwerkzeugen ist man praktisch auf Massivholz festgelegt. Das sehe ich aber für meine Zwecke als Vorteil, weil ich dann auch die anisotropen Eigenschaften des Materials nutzen kann. Schwalbenschwänze bei Spanplatten? Auch nicht so sinnvoll, oder? Die Querstreben aus MDF? Hmmm.

    Dazu kann man bei Handwerkzeugen für relativ kleines Geld sehr gute Werkzeugqualität bekommen und die Werkzeuge halten praktisch ein Leben lang. Erschwerend kommt hinzu, dass sie ohne Strom funktionieren, von mir repariert bzw. aufgearbeitet werden können, sobald ich das gelernt habe. Und: es ist deutlich ungefährlicher. Wenn man sich mit dem Nagelbohrer in den Finger piekt, tut das zwar weh und blutet, aber man hört in der Regel sofort auf. Der Bohrer im Akkuschrauber macht da noch ein paar Umdrehungen. Die groben Späne beim Arbeiten mit der Ziehklinge atmet man auch nicht so leicht ein wie den Sägestaub vom Bandschleifer. Also muss man sich auch keine Gedanken über komplexe, laute und teure Absauganlagen machen.
    Dazu kommt, dass Maschinen in der Regel deutlich größer sind als Handwerkzeuge mit der ähnlichen Funktionalität.

    Allerdings sind manche Dinge mit der passenden Maschine schneller und reproduzierbarer erledigt, zB. drei Kanthölzer rechtwinklig und auf ein bestimmtes Mass hinzubekommen. Das geht auch mit Handhobeln, ist aber auch deutlich anstrengender.

    Für meine persönliche Situation sind sind die Handwerkzeuge die bessere Wahl. Ymmv.
    Die 24mm-Löcher in den Seitenteilen und Abstandhaltern hätten den Akkuschrauber und vermutlich auch die 700W-Schlagbohrmaschine überfordert. Die Bohrwinde aus Bundeswehrbeständen samt 10mm- und 20mm-Bohrer gab (und gibt?) es für 17€ Sofortkauf bei einem bekannten Online-Auktionshaus...

    Der am besten sichtbare Unterschied ist die Zahnteilung: die Säge für Längsschnitt hat deutlich weniger Zähne pro Längeneinheit als die für den Querschnitt. Der zweite Unterschied ist der Winkelunterschied der Zahnfront von der Senkrechten zum Sägeblatt: bei Sägen für Längsschnitt ist er Null, bei Sägen für Querschnitt liegt er üblicherweise zwischen 15° und 24° (siehe auch http://www.backsaw.net/index.php?option=com_content&view=article&id=55&Itemid=93, "Saw Tooth Nomenclature"). Wenn du da noch tiefer einsteigen möchtest, gibt es hier recht viel Inhalt: http://www.blackburntools.com/articles/index.html

    Ich bin jetzt in der glücklichen Lage, dass ich die einfachen Sägen habe, um dort auch das Nachschärfen zu üben, bevor ich auf die beiden hochwertigen losgehe. So gesehen waren die keine Fehlinvestition.

    E.
     
  10. Outdoor Forum
    @EckyH, vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Man kann schon so einiges mit wenigem einfachen Werkzeug bewerkstelligen. Die verschiedenen Sägen und -blätter, wahnsinn, was es da für Unterschiede gibt. Da kann man ja noch jede Menge lernen. Allerdings benutze ich keinen Fuchsschwanz. Ist mir zu kräftezehrend. Nehme lieber die Stichsäge oder Dekupiersäge.
    Ich freue mich auf weitere Berichte von Dir.
     
  11. Toller Bericht. Da kann man auch noch richtig was lernen. Dankeschön.
     
  12. Die erste Version der Richtlineale ist fertig. Allerdings muss man das als iterativen Prozess begreifen. Ohne gescheite Möglichkeit, in brauchbarer Höhe zu arbeiten, wird das nur eine sehr grobe erste Näherung - aber besser als nichts.
    Mittlerweile hat der Sägebock ein paar Löcher bekommen, damit ich die Werkstücke wenigstens halbwegs darauf festklemmen kann. Das funktioniert erstaunlich gut:
    [​IMG]
    Trotzdem ist das Arbeiten ca. 15cm über dem Boden sehr anstrengend.

    Das geklemmte Stück Holz ist schon Teil des nächten Projektes, um die Arbeitshöhe auf 50cm zu bekommen. Es soll eine Sägebank in dieser Art werden: http://www.popularwoodworking.com/woodworking-blogs/chris-schwarz-blog/the-new-5-87-sawbench

    E.
     
    #12 EckyH, 24. September 2016
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2016
  13. Kurzer Zwischenstand bei der ersten Sägebank:
    [​IMG] [​IMG]
    Man kann also wirklich nie genug Spannzwingen haben. ;)

    Inzwischen gab es auch Zuwachs beim Werkzeug.
    1. Flohmarktbeute (21€):
    [​IMG]

    2. Flohmarktbeute (50€)
    [​IMG]
    (Hier fehlen noch zwei große Schraubzwingen, die gerade an der Sägebank arbeiten müssen und drei kleine.)
    Ein paar der Werkzeuge (die Sägen und die Hobel vor allem) sind stark renovierungsbedürftig, aber das ist nichts, was man nicht mit ein paar Wassersteinen und etwas Sandpapier wieder hinbekommt.

    E.
     
    Peter gefällt das.
  14. smeagolvomloh, Eisbaer und Peter gefällt das.
  15. Sehr schöne Arbeit!
    Ich habe schon lange keine so handwerkliche Arbeit gesehen.
    Sonst kommen Lochbleche und Spax zum Einsatz.
    Schön dass Du dir die Mühe gemacht hast und die Verbindungen mit Schwalbenschwanz verzapft hast.

    Gruß Mathias
     
  16. Danke - aber schön ist wirklich anders.
    Dafür hab ich bei dieser Bank zu viel falsch gemacht und zu ungenau gearbeitet. Doch das Material für die nächste Bank steht schon im Keller, da kann ich es besser machen. :)

    Ohne gehässig sein zu wollen, doch man kann auch noch mehr vermurxen: http://www.spiegel.de/panorama/wie-verzapft-man-eine-bank-neue-heimwerker-kolumne-a-1116246.html
    Darüber dann noch einen Blogartikel zu verfassen ist schon irgendwie "Mut zur Lücke". ;)

    E.
     
  17. Klasse, da werde ich ja richtig neidisch auf deine handwerklichen Fertigkeiten ;-) Cooler Bericht, weiter so
     
    Haveran gefällt das.
  18. Wirklich gut, sieht echt schick und interessant aus
     
  19. Sehr lehrreiche und unterhaltsame zwei Stunden über Handsägen:


    E.

    Edit: An einer Stelle zeigt Shannon Rogers auch, dass die Idee mit einem senkrechten Sägebankbein gar nicht mal so schlecht war... ;)
     
    #19 EckyH, 23. November 2016
    Zuletzt bearbeitet: 23. November 2016
  20. Diesen Plan konnte ich so halbwegs umsetzen:
    [​IMG]

    Morgen werden noch ein paar Löcher reingebohrt und ein paar Zusatzteile gebaut wie planing stop, holdfast und ein paar Teile, um mit Klemmkeilen arbeiten zu können.

    E.
     
    Peter, smeagolvomloh und Eisbaer gefällt das.

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